28. Januar 2020 | Tanja Lemann

Denken, Fühlen und Wollen. Die unsichtbaren Kräfte in uns.

Meist wissen wir nicht was zuerst da ist, das Denken oder das Fühlen und schon haben wir den Salat, das scheinbar so sichere Bauchgefühl versagt ab diesem Moment.

Entscheiden wir jetzt mit unserem Intellekt oder aus unserem tatsächlichen Fühlen heraus? Aber ist unser Gefühl auch “echt” oder gehen wir alten Mustern nach? Wir fühlen was wir fühlen wollen, solange dies unterbewußten oder unbewußten geschieht.
Nach dem Denken und Fühlen kommt meist die Handlung – das Wollen. Das heißt unsere Handlungen beziehen sich immer entweder auf unser Denken und/oder auf unser Fühlen. Wenn wir dort aber schon in die Irre geführt wurden, was ist dann mit unserem Handeln? Auch unsere Bequemlichkeit spielt dabei stark mit rein und sie bringt uns auch auf Abwege, da wir den vermeintlich “leichteren” Weg gehen wollen.
Deshalb ist es notwendig, diese 3 Dinge bewußt auseinander zu halten, erst dann sind wir frei in unseren Handlungen.
Im Laufe unseres Lebens sollten genau diese 3 Kräfte in uns gut entwickelt werden. Dies geschieht normalerweise vom 0-21 Lebensjahr. Gibt es hier Brüche, schlechte Erfahrungen, oder gar Gewalt in den Familien ist eines der 3 nicht ausreichend ausgeprägt. Das führt dann zu unreflektierten Handlungen die uns meist in “Krisen” steuern.

Jede Krise in unserem Leben hat aber einen Sinn! sie will uns nicht klein machen, sondern wir sollen dadurch etwas für unsere Weiterentwicklung lernen. In der Biographiearbeit schauen wir uns das ganz genau an.
Um diese 3 Kräfte immer bewusster nutzen zu können, ist eines wesentlich: ÜBUNG…..

© 2020 Tanja Lemann